Zahnfleischentzündung

Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ist eine durch Zahnbeläge, Reizungen oder Verletzungen hervorgerufene bakterielle Entzündung des Zahnfleisches. Man erkennt die Entzündung daran, dass das Zahnfleisch gerötet, geschwollen und oft auch weicher ist als gesundes Zahnfleisch. Auch durch Zahnfleischbluten, Schmerzempfindlichkeit oder Mundgeruch kann sich eine Zahnfleischentzündung bemerkbar machen.

Gute Heilungsprognose
Zahnfleischentzündungen haben – im Unterschied zum weiter fortgeschrittenen Stadium, der Parodontitis – eine gute Heilungsprognose. Die gründliche professionelle Entfernung des Zahnsteins zwischen den Zähnen und an allen schlecht erreichbaren Stellen ist die wichtige Basis, die regelmäßig und in kurzen Intervallen wiederholt werden muss. Neben der Reinigung ist die Optimierung der Putztechnik grundlegend. Unbehandelt besteht das Risiko einer Parodontitis

Wenn eine Zahnfleischentzündung über längere Zeit bestehen bleibt und nicht behandelt wird, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln. Diese betrifft den Kieferknochen, den die Parodontitis fortschreitend zerstört, und somit den Halt der betroffenen Zähne gefährdet.

Vorsorge
Einer Zahnfleischentzündung kann durch eine sorgfältige eigene Mundhygiene, die Wahrnehmung der empfohlenen routinemäßigen Kontrolluntersuchungen sowie durch zahnärztliche Prophylaxemaßnahmen wie regelmäßigen professionellen Zahnreinigungen vorgebeugt werden.
Wir machen Sie mit Ihren 5 stärksten Waffen vertraut: Zahnbürste, Zahnseide, Zahnzwischenraumbürste, antibakterielle Mundspülung und: Konsequenz! Bei konsequenter Umsetzung aller Maßnahmen können Sie die Gingivitis ausheilen und erfolgreich vermeiden, dass die Erkrankung ins nächste Stadium, der Parodontitis, fortschreitet.