Parodontologie Wien – Professionelle Behandlung bei mundgerecht
Parodontologie –
Diagnose & Behandlung für langfristigen Zahnerhalt
Parodontologie Wien – Professionelle Behandlung bei mundgerecht
Diagnose Parodontitis: Frühzeitig erkannt gut kontrollierbar
Die Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterien im Zahnbelag verursacht wird. Im Gegensatz zu einer einfachen Zahnfleischentzündung betrifft die Parodontitis auch die tiefen liegenden Strukturen des Zahnhalteapparates. Das bedeutet, dass ein Zahn seinen Halt verlieren kann, obwohl er selbst gesund und kariesfrei ist.
Warum eine frühzeitige Behandlung wichtig ist? Die Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die nicht vollständig rückgängig gemacht werden kann. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Behandlung lassen sich Fortschritte aufhalten und weitere Schäden verhindern.
Nach heutigem Stand der Wissenschaft gilt es übrigens als gesichert, dass die Parodontitis Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes auslösen oder verstärken und sogar Schwangerschaften negativ beeinflussen kann.
Umso wichtiger ist eine frühzeitige Erkennung und Behandlung. Denn so lässt sich Parodontitis gut kontrollieren – und Ihr Lächeln bleibt schön und Ihre Gesundheit geschützt.
Vorbeugende Maßnahmen gegen die Entstehung von Parodonditis:
- Sorgfältige Mundpflege
- Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
- Professionelle Zahnreinigungen
- Rauchen weitgehend einschränken bzw. ganz aufgeben
- Symptome aufmerksam verfolgen und abklären lassen
- Parodontitisrisiko-Test (Gentest)
Die Diagnose. Wie erkennen wir Parodonditis?
Auffällige Symptome der Parodontitis wie gerötetes Zahnfleisch lassen sich oft bereits durch eine zahnärztliche Untersuchung mit bloßem Auge erkennen. In manchen Fällen erscheint das Zahnfleisch jedoch trotz einer vorhandenen Parodontitis gesund.
Die wichtigste Untersuchungsmethode ist daher das so genannte Sondieren: Mithilfe einer Sonde – einem feinen Handinstrument mit Millimeterskala und abgerundetem Ende – kann das Vorhandensein und die Tiefe von Zahnfleischtaschen festgestellt werden: Die Sonde wird dazu an mehrere Stellen zwischen Zahn und Zahnfleisch geführt und die Tiefe einer eventuell vorhandenen Tasche an der Skala abgelesen.
Eventuelle Knochenschädigungen bzw. ein Rückgang des Kieferknochenkamms sowie teilweise auch die Ausbildung von Zahnfleischtaschen können durch Röntgen-Einzelaufnahmen oder Übersichtsaufnahmen des gesamten Gebisses erkannt werden. Daher wird die Untersuchung oft durch das Röntgen ergänzt.
Die Symptome. Woran können Sie selber erkennen, dass Sie möglicherweise an Parodontitis leiden?
Zu Beginn wie auch im weiteren Verlauf der Parodontitis treten oft keine Schmerzen oder andere eindeutige Beschwerden auf. Daher wird die Entzündung oft über lange Zeit hinweg nicht bemerkt.
Mögliche Anzeichen einer Parodontitis sind jedoch häufiges Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Zahnfleischdrücken, Zahnlockerung, Zahnfehlstellungen oder ein unangenehmer Geschmack im Mund. Weitere Symptome können ein gerötetes und angeschwollenes, berührungsempfindliches Zahnfleisch sein.
Raucher:innen erkennen die Symptome noch schwieriger, da ihr Zahnfleisch oft stärker entzündet ist als bei Nichtrauchern, aber weniger blutet. Daher ist bei Rauchern die Gefahr größer, dass die chronische Entzündung über lange Zeit – oft Jahre – nicht bemerkt wird.
Wissenschaftlich nachgewiesen ist heute auch, dass eine erbliche Veranlagung zu einer verstärkten Entzündungsreaktion des Immunsystems mitentscheidend für die Entstehung der Parodontitis ist. Sie wird darüber hinaus durch Risikofaktoren wie Rauchen, Stress, Diabetes und hormonelle Umstellungen (zum Beispiel während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren) gefördert.
Zahnimplantate Wien – Professionelle Implantologie bei mundgerecht
Ablauf einer Parodontitisbehandlung bei mundgerecht
1. Untersuchung und Diagnose
Mithilfe einer Sonde – einem feinen Handinstrument mit Millimeterskala und abgerundetem Ende – kann das Vorhandensein und die Tiefe von Zahnfleischtaschen festgestellt werden: Die Sonde wird dazu an mehrere Stellen zwischen Zahn und Zahnfleisch geführt und die Tiefe einer eventuell vorhandenen Tasche an der Skala abgelesen.
Werden hierbei Werte von mehr als etwa 3,5 mm festgestellt, deutet dies auf eine Parodontitiserkrankung hin. Kommt es beim Sondieren zu einer Blutung oder tritt sogar Eiter an der betreffenden Stelle aus, kann dafür sowohl eine einfache Zahnfleischentzündung als auch eine Parodontitis verantwortlich sein.
Eventuelle Knochenschädigungen bzw. ein Rückgang des Kieferknochenkamms sowie teilweise auch die Ausbildung von Zahnfleischtaschen können durch Röntgen-Einzelaufnahmen oder Übersichtsaufnahmen des gesamten Gebisses erkannt werden. Daher wird die Untersuchung oft durch das Röntgen ergänzt.
2. Die Behandlungsschritte
Bei Entzündungen im Anfangsstadium reichen meist eine verbesserte Mundhygiene des Patienten und mehrere professionelle Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen aus. Dabei werden weiche bakterielle Beläge (der „Biofilm“) und Auflagerungen von den Zahnoberflächen und am Zahnfleischrand entfernt. Anschließend erfolgen Politur und Fluoridierung der Zahnoberflächen.
Bereits nach dieser Phase gehen die Tiefe der Zahnfleischtaschen und der Entzündungsgrad meist zurück. Diese Vorbehandlung wird je nach Bedarf einmalig durchgeführt oder wiederholt. Ziel ist es, die Bakterienzahl an den erkrankten Stellen deutlich zu reduzieren.
Weiterhin wird eine eventuell nachfolgende Behandlung wirkungsvoller. Bei der sogenannten „geschlossenen“ Behandlung werden bakterielle Beläge (der „Biofilm“), Zahnstein und andere Ablagerungen oberhalb und vor allem unterhalb des Zahnfleischrandes manuell mit feinen Handinstrumenten (Scaler und Kürette), bei Bedarf zusätzlich mit Ultraschall- oder Schallinstrumenten, entfernt. Außerdem werden die Wurzel- und Zahnhalsoberflächen geglättet.
3. Die Nachuntersuchung
Diese kann – nach vier bis sechs Wochen – die Messung der Zahnfleischtaschentiefen, die Beurteilung des Entzündungszustandes und dazu gegebenenfalls die Anfertigung von Röntgenaufnahmen umfassen. Anschließend wird die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Das Therapiezwischenergebnis und weitere Therapiemöglichkeiten zum langfristigen Erhalt der Zähne werden besprochen. Hierzu gehören auch Keimtests, um aggressive Bakterienarten zu identifizieren und gegebenenfalls mit ergänzender antibiotischer Therapie zu behandeln.
Bei Bedarf ist auch ein chirurgisches Verfahren zur Taschenelimination und Knochenregeneration möglich. Bei dieser sogenannten „offenen“ Behandlung bei Zahnfleischtaschen ab einer Tiefe von etwa 5 bis 6 mm. Dazu gehört die Freilegung eines Teils der Zahnwurzel im Bereich der Tasche durch einen kleinen Schnitt im Zahnfleisch, um die erkrankten Bereiche leichter zugänglich zu machen. Die Zahnhals- und -wurzelbereiche werden gereinigt, geglättet und erkranktes Zahnfleischgewebe entfernt. Anschließend wird das Zahnfleisch an den Zahn angelegt und mithilfe einer feinen Naht geschlossen.
Ziel der Behandlung ist unter anderem eine möglichst gute Wiederanhaftung des Zahnfleisches an den Zahn und eine leichte Verringerung der Zahnfleischtaschentiefe.
4. Ergänzende Behandlungsmaßnahmen
Antibakterielle Therapie
Bei Bedarf kann die Parodontitis-Therapie durch den Einsatz antibakterieller Wirkstoffe ergänzt werden. Beispielsweise wird der Wirkstoff dazu mithilfe eines Gels in die Zahnfleischtaschen gegeben. Ziel ist es, die parodontitisauslösenden Bakterien aus den Zahnfleischtaschen und der Mundhöhle zu entfernen. Sie kann ergänzend eingesetzt werden, wenn die Parodontitis besonders ausgeprägt ist.
Ultraschallunterstützte Behandlung
Je nach individuellem Befund können bakterielle Beläge und harte Ablagerungen auf den Oberflächen der Zahnhälse und -wurzeln ergänzend oder ausschließlich unter Einsatz von Ultraschallgeräten entfernt werden. Diese besitzen feine Arbeitsenden, die mit mehr als 16.000 Schwingungen pro Minute vibrieren und die bakteriellen Beläge sowie Ablagerungen auf den Wurzeloberflächen schonend entfernen.
Mikrobielle Untersuchung (Bakterientest)
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, die in Zahnfleischtaschen vorhandenen Bakterienarten mithilfe eines mikrobiologischen Tests zu erfassen. Das Ergebnis wird zum Beispiel bei hartnäckigeren Entzündungen dazu genutzt, die Bakterien anschließend mit einer gezielten antibakteriellen Therapie abzutöten.
5. Nachsorge
Die Chronische Parodontitis kann in aller Regel bei guter Mitarbeit des Patienten zum Stillstand gebracht werden. Dazu ist nach der eigentlichen Parodontitisbehandlung eine intensive zahnärztliche Nachsorge notwendig. Sie kann ein weiteres Voranschreiten der Entzündung aufhalten und trägt zum langfristigen Erhalt der Zähne bei.
Die zahnärztliche Betreuung in Form regelmäßiger Kontrolluntersuchungen und professioneller Zahnreinigungen sind dabei von großer Bedeutung.
Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen
Häufig gestellte Fragen
Item #1
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Item #1
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Item #1
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Item #1
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Item #1
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Item #1
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.