Zahnimplantate Wien – Professionelle Implantologie bei mundgerecht

Zahnimplantate –
Feste Zähne, neues Lächeln

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Zahnimplantate Wien – Professionelle Implantologie bei mundgerecht

Warum Zahnimplantate eine gute Wahl sind

Hauptgrund dafür ist, dass mit Implantaten jeder einzelne Zahn ersetzt werden kann, ohne einen Nachbarzahn zu schädigen. Nicht so bei der Schließung einer Zahnlücke mit einer Brücke: Gesunde Nachbarzähne werden beschliffen und als Brückenpfeiler genutzt und damit beschädigt.

Als Implantate bezeichnet man in der Zahnmedizin künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um einzelne oder mehrere Zähne nebeneinander oder sogar ganze Zahnreihen zu ersetzen.

Implantatgetragener Zahnersatz ist heute ein fester Bestandteil der modernen Zahnmedizin und bei entsprechender Pflege und sorgfältiger Nachsorge ästhetisch wie funktional eine über viele Jahre währende Lösung. Die Langlebigkeit wird einerseits von den individuellen Voraussetzungen des Patienten, der Professionalität von Behandlung und Nachsorge sowie der persönlichen Mundpflege des Patienten bestimmt.

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Warum Zahnimplantate die beste Entscheidung für langfristige Zahngesundheit sind:

Höchste Expertise in Theorie und Praxis der Implantologie

Dr. Hajo Peters ist Oralchirurg, also Zahnarzt mit zusätzlicher vierjähriger universitärer Fachzahnarzt-Ausbildung im Bereich der Chirurgie. Er ist Herausgeber eines chirurgischen Praxisleitfadens, der heute zur Standardliteratur der zahnärztlich-chirurgischen Ausbildung an deutschen Universitäten zählt. Zudem hält er regelmäßig Vorträge und schreibt Beiträge zu seinen Spezialthemen der Implantologie und oralen Hart- und Weichgewebserkrankungen, sowie Wechselwirkungen von Allgemeinerkrankungen („Risikopatienten“) mit der Mundhöhle.
Sie sind bei uns in besten Händen!

Für wen sind Zahnimplantate geeignet?

Implantate eignen sich grundsätzlich in allen Fällen des Zahnverlustes, das heißt sowohl als Ersatz eines Einzelzahns, als auch zum Ersatz mehrerer Zähne nebeneinander oder zur Versorgung ganzer Zahnreihen.

Wichtig: Fehlende Zähne sollten in jedem Fall ersetzt werden – egal, ob sie durch einen Zahnunfall, durch Karies oder eine Parodontitis verlorengegangen sind bzw. entfernt werden mussten.

Grund dafür ist, dass der Kieferknochen anderenfalls allmählich abbaut, was sowohl funktionelle als auch ästhetische Probleme nach sich ziehen kann. Einer späteren Implantatbehandlung muss in solchen Fällen ein meist aufwändiger Knochenaufbau vorangehen.

Zahnimplantate Wien – Professionelle Implantologie bei mundgerecht

Ablauf einer Implantatbehandlung bei mundgerecht

1.   Untersuchung, Diagnose & Befundbesprechung und Beratung

Am Anfang jeder Implantatversorgung stehen eine eingehende Untersuchung, die individuelle Beratung und ein auf jeden Patienten abgestimmter Behandlungsplan. Allgemeingesundheitliche Aspekte und die medizinische Vorgeschichte spielen dabei eine Rolle. Sie wird durch die zahnärztliche Anamnese erfasst.

Die Untersuchung dient zur Abklärung der individuellen Voraussetzungen und Planung und Vorbereitung der eigentlichen Behandlung. Dabei wird nicht nur der betreffende Bereich des Kiefers, sondern der gesamte Mundraum und der Kieferknochen einbezogen.

Röntgenaufnahmen des betreffenden Abschnittes bzw. „Panorama“-Aufnahmen des kompletten Kiefers spielen bei der Untersuchung wie auch bei der späteren genauen Planung eine wichtige Rolle. Zu Beginn dienen sie dazu, einen ersten Überblick über die Kieferknochen- und Gebissverhältnisse zu gewinnen.

Bei der Planung der Behandlung werden die Ergebnisse der Untersuchung, persönliche Voraussetzungen, eventuelle Risiken, mögliche Alternativen sowie die Wünsche des Patienten berücksichtigt.

Bei Bedarf können auch in dieser Phase neben dem normalen Röntgen weitere bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) oder die Digitale Volumentomographie (DVT) eingesetzt werden, zum Beispiel bei einem sehr schmalen Kieferknochen.

Dabei werden viele Schnittbilder des Kiefers angefertigt, die entweder einzeln ausgewertet oder durch ein Computerprogramm zu einer räumlichen Darstellung des Kiefers am Bildschirm zusammengefügt werden. Unter anderem kann dann am Bildschirm die genaue Implantatposition im Bezug zu benachbarten anatomischen Strukturen wie dem Unterkiefernerv festgelegt werden.

Auf Basis dieser dreidimensionalen Bildschirmplanung wird in manchen Fällen eine Bohrschablone hergestellt, die bei der späteren Implantation benutzt wird, um die künstliche Zahnwurzel an der am Bildschirm festgelegten Stelle im Kiefer einzufügen.
Zum Abschluss wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der den zeitlichen Ablauf der Implantatbehandlung beinhaltet.

In der Implantologie dient der Knochenaufbau dazu, die notwendigen Voraussetzungen für den Halt der künstlichen Zahnwurzel (des Implantates) zu schaffen.

Für diesen Halt ist eine ausreichende Knochenhöhe, -breite und -dichte erforderlich. Manchmal ist dies nicht gegeben, zum Beispiel, weil sich der Kieferknochen im betreffenden Bereich im Lauf der Zeit zurückgebildet hat – etwa als Folge einer bereits seit längerer Zeit bestehenden Zahnlücke und den dadurch fehlenden Druckreizen. Ein solcher Knochenmangel kann einzelne Kieferbereiche oder den gesamten zahntragenden Knochen (Kieferkamm) betreffen.

Das Knochenersatzmaterial ist ein sehr feines poröses Material, in das der eigene Knochen hineinwächst, so dass später wieder eigener Knochen vorhanden ist.

Ein Knochenaufbau ist im Unterkiefer und in der Oberkieferfront möglich, im Oberkiefer-Seitenzahnbereich (Zähne 5-7) spricht man von einem Sinuslift. Der Sinuslift ist eine besondere Art des Knochenaufbaues. Bei diesem Knochenaufbau wird vorsichtig die „Schleimhaut“ der Kieferhöhle (lat. Sinus maxillaris) angehoben und Knochenersatzmaterial oder eigener Knochen eingebracht. Nach dieser Prozedur und Regeneration des Knochens ist ausreichend Knochenmasse vorhanden, um ein Implantat zu verankern. So gelingt es der modernen Zahnmedizin ein Gebiss ästhetisch und funktionell wiederherzustellen.

In der Regel reicht bei der Implantation eine örtliche Betäubung aus. In Einzelfällen kann eine Behandlung unter Sedierung (auch „Analgosedierung“, „Dämmerschlaf“) oder in Vollnarkose erfolgen.

Zum Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel wird das Zahnfleisch mit einem kleinen Schnitt geöffnet und dort, wo das Implantat eingesetzt wird, ein in der Größe abgestimmtes Loch gebohrt. Manchmal erfolgt vor der eigentlichen Bohrung eine Vorbohrung mit kleinerem Durchmesser.
Anschließend wird das Implantat eingefügt. Es muss fest im Knochen „sitzen“, damit es gut einheilen und mit dem Kieferknochen verwachsen kann. In manchen Fällen kann für das Einfügen der Implantate an der vorher genau festgelegten Position eine Implantationsschablone (auch „Bohrschablone“) verwendet werden. Die Schablone wird zuvor auf Basis von Aufnahmen moderner dreidimensionaler Röntgenverfahren (CT oder DVT) des Kiefers angefertigt.

Nach dem Einsetzen des Implantats wird das Zahnfleisch entweder durch dünne Fäden geschlossen oder ein Stumpf zur Formung des Zahnfleisches eingepasst („offene“ Einheilung).

Eventuell verwendete Operationsfäden werden meist nach etwa ein bis zwei Wochen entfernt.

Nach der Implantation muss die künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen einheilen, bevor das Verbindungsstück und der endgültige Zahnersatz, beispielsweise in Form einer Einzelkrone oder Brücke, aufgesetzt werden kann. In dieser Zeit entsteht eine enge Verbindung zwischen Knochenzellen und der Implantatoberfläche.

Diese Phase dauert im Unterkieferbereich etwa zwei bis drei Monate, im Oberkiefer etwa vier bis sechs Monate, da dieser eine geringere Knochendichte aufweist.

Bis zum Aufsetzen des endgültigen Zahnersatzes wird während der Einheilungsphase meist ein provisorischer Zahnersatz eingefügt, der das Essen und Kauen ermöglicht und die Lücke auch optisch schließt. Dieser kann je nach angewendeter Methode und den individuellen Gegebenheiten zum Beispiel aus einfachen Klammerprothesen und provisorischen Schienen bestehen.

Bei der geschlossenen Einheilung wurde das Zahnfleisch nach der Implantation durch Nähte geschlossen. Für die weiteren Arbeitsschritte wird das Implantat nun zunächst freigelegt. Bei der offenen Einheilung ist dies nicht notwendig.

Anschließend wird ein Abdruck des betreffenden Kieferabschnittes und des gegenüberliegenden Bereichs im Gegenkiefer genommen. Auf Basis dieses Abdruckes wird im Dentallabor der endgültige Zahnersatz in Form einer Krone, Brücke oder Prothese hergestellt.

Anschließend wird dieser in der Praxis auf dem Implantat befestigt. Je nach Implantat-Typ wird er dazu entweder aufgeschraubt oder mit einem speziellen Befestigungszement fixiert. Herausnehmbare implantatgetragene Prothesen werden auf entsprechenden Konstruktionen wie Stegen befestigt und können vom Patienten selbst herausgenommen werden.

Für den Erfolg der Implantatbehandlung ist neben der eigentlichen Behandlung eine intensive Nachsorge von Bedeutung. Diese finden in halbjährlichem bis jährlichem Rhythmus statt.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die zahnärztliche Betreuung in Form von regelmäßigen Kontrollen. Dabei werden neben der stabilen Verankerung des Implantates im Kieferknochen auch das umgebende Zahnfleisch und -bett untersucht. Wie bei natürlichen Zähnen sind bei implantatgetragenem Zahnersatz Entzündungen in der unmittelbaren Umgebung möglich, die durch bakterielle Plaque (Beläge) verursacht werden. Durch die Kontrolle des implantatumgebenden Zahnfleisches können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden. Außerdem werden Röntgenaufnahmen angefertigt, um die Verankerung des Implantates im Kieferknochen zu überprüfen.

Weiterhin unterstützen regelmäßige professionelle Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen den langfristigen Erfolg. Durch die intensive Reinigung werden bakterielle Beläge vor allem auf der Oberfläche der neuen Zahnkrone, im Zahnzwischenraum sowie im Bereich des Implantathalses entfernt.

Da die eigene, auf den implantatgetragenen Zahnersatz abgestimmte Zahnpflege eine wichtige Rolle für den Langzeiterfolg der Behandlung spielt, erhalten Implantatträger dazu ausführliche Pflegehinweise.

Pflege des implantgetragenen Zahnersatzes
Grundlegende Voraussetzungen für eine auf lange Sicht erfolgreiche Implantatbehandlung sind eine sorgfältige eigene Mundhygiene mit Zahnbürste und zusätzlichen Pflegemitteln sowie die zahnärztliche Nachsorge mit Implantatkontrollen und professionelle Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen.

Auf Sie persönlich abgestimmte Pflegehinweise und Ihren individuellen Nachsorgeplan erhalten Sie im Rahmen Ihrer Implantatbehandlung in unserer Praxis.

Was sollte ich selbst beachten?
Wie bei allen operativen Eingriffen können am ersten und in den nächsten Tagen nach dem Knochenaufbau Schwellungen oder andere Beschwerden nicht ganz ausgeschlossen werden. Durch eine gute Vor- und Nachsorge wird das Risiko dafür allerdings erheblich verringert.

1. Vor dem Eingriff

Mahlzeiten
Ist eine lokale Betäubung vorgesehen, nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ganz normal zu sich. So wird der Kreislauf stabilisiert. Bei einer Vollnarkose oder Behandlung in Sedierung sollten Sie jedoch nüchtern sein.

Blutverdünnende Präparate
Sollten Sie blutverdünnende Präparate (wie ASS, Marcumar) einnehmen, teilen Sie uns dies bitte mit. Setzen Sie sie jedoch auf keinen Fall ohne vorherige Rücksprache mit uns oder Ihrem Hausarzt ab. Bei einem geplanten Eingriff geben wir dazu genauere Hinweise.

2. Nach dem Eingriff

Gegen Schwellungen
Um mögliche Schwellungen der Wange zu verringern, kühlen Sie sie mit einem Kühlakku, das sie in einem feuchten Stofftuch eingeschlagen haben. Das Kühlen sollte mit Zwischenpausen erfolgen, um Unterkühlungen zu vermeiden.

Eingeschränkte Reaktionsfähigkeit
Bitte bedenken Sie, dass Ihre Reaktionsfähigkeit durch die Betäubung oder Medikamente eingeschränkt sein kann. Nehmen Sie also nicht aktiv am Straßenverkehr teil und bedienen Sie im Anschluss an die Behandlung keine Maschinen.

Rauchen, Alkohol und heiße Getränke wie z. B. Kaffee
Diese können zu Störungen der Wundheilung führen. Verzichten Sie am besten in den ersten Tagen darauf.

Bei eventuellen Nachblutungen
Stoppen Sie eventuelle Nachblutungen, in dem Sie ein frisches Stofftaschentuch (kein Papiertaschentuch) nehmen und leicht darauf beißen. Bei anhaltenden Blutungen kontaktieren Sie uns bitte.

Mundhygiene
Behalten Sie Ihre Mundhygiene bei und reinigen Sie Ihre Zähne gründlich, um möglichen Entzündungen vorzubeugen. Sind sie dabei im Bereich der Wunde behutsam oder sparen Sie das Wundgebiet aus. Zur Vorbeugung von Entzündungen können Sie außerdem gelegentlich mit einer antibakteriellen Mundspüllösung spülen, die wir Ihnen verschreiben.

Schmerzmittel
Bei Bedarf werden Ihnen Schmerzmittel mitgegeben bzw. verschrieben. Sollten Schmerzen anhalten, rufen Sie uns bitte an.

Körperliche Anstrengung und Hitze
Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen in den ersten Tagen nach dem Eingriff. Dies gilt auch für große Hitze und starke Sonneneinstrahlung.

Kontrolltermine und Medikation
Nehmen Sie die mit uns vereinbarten Kontrolltermine wahr. Falls wir Ihnen Medikamente verordnet haben, halten Sie sich bitte an unsere Medikation. Nehmen Sie nicht nach eigenem Ermessen zusätzliche Medikamente. Wenden Sie sich bei Fragen jederzeit an uns.

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